← Zurück zu den News
„Gefährliche Spuren des Kalten Krieges: Camp Century droht mit fortschreitendem Eis in die Freiheit zurückzukommen“
Grönland, August 2025 – Tief verborgen unter rund 30 Metern Eis liegt Camp Century, eine vergessene und einst streng geheime US-Militärbasis aus den Tagen des Kalten Krieges. Ursprünglich 1959 errichtet, diente diese Anlage als Teil des sogenannten „Project Iceworm“. Öffentlich wurde Camp Century als Forschungsstation präsentiert, doch der wahre Zweck war eindeutig militärischer Natur: Unter dem Eis sollte ein ganzes Netzwerk für mobile Atomraketen entstehen.
Der Betrieb wurde bereits 1967 wieder eingestellt. Während der Reaktor entfernt wurde, verblieben große Mengen Diesel, chemische Abfälle und vermutlich auch radioaktives Kühlmittel tief unter dem grönländischen Eisschild. Jahrzehntelang ging man davon aus, dass das Eis als „ewiges Mausoleum“ für diese Altlasten dienen würde.
Doch aktuelle Klimamodelle und Messungen deuten darauf hin, dass sich diese Annahme als fataler Irrtum erweisen könnte. Durch den Klimawandel und steigende Temperaturen könnte das Eis um Camp Century schmelzen – und damit die seit Jahrzehnten unter Verschluss gehaltenen Giftstoffe freilegen. Experten warnen, dass dies sogar schon vor dem Jahr 2100 geschehen könnte.
Besonders brisant: Es ist völlig unklar, wer im Fall einer drohenden Umweltkatastrophe die Verantwortung übernehmen müsste. Camp Century wurde von den USA errichtet, als Grönland noch unter dänischer Verwaltung stand. Inzwischen hat Grönland weitgehende Selbstverwaltung – doch eine eindeutige Regelung für die Altlasten gibt es nicht.
Forscher warnen eindringlich: Camp Century steht exemplarisch für militärische Altlasten, die keineswegs dauerhaft „sicher“ unter Eis oder Erde eingeschlossen bleiben. Sobald das Eis weicht, drohen massive Umweltgefahren – und ungelöste politische Streitigkeiten darüber, wer aufräumen muss.
Camp Century ist heute nicht mehr nur ein Relikt des Kalten Krieges, sondern auch ein mahnendes Symbol für die Folgen des Klimawandels und ein ungelöstes Problem militärischer Verantwortung. Das „ewige Eis“ wird bald keines mehr sein – und was dann zum Vorschein kommt, könnte uns noch lange beschäftigen.
Der Betrieb wurde bereits 1967 wieder eingestellt. Während der Reaktor entfernt wurde, verblieben große Mengen Diesel, chemische Abfälle und vermutlich auch radioaktives Kühlmittel tief unter dem grönländischen Eisschild. Jahrzehntelang ging man davon aus, dass das Eis als „ewiges Mausoleum“ für diese Altlasten dienen würde.
Doch aktuelle Klimamodelle und Messungen deuten darauf hin, dass sich diese Annahme als fataler Irrtum erweisen könnte. Durch den Klimawandel und steigende Temperaturen könnte das Eis um Camp Century schmelzen – und damit die seit Jahrzehnten unter Verschluss gehaltenen Giftstoffe freilegen. Experten warnen, dass dies sogar schon vor dem Jahr 2100 geschehen könnte.
Besonders brisant: Es ist völlig unklar, wer im Fall einer drohenden Umweltkatastrophe die Verantwortung übernehmen müsste. Camp Century wurde von den USA errichtet, als Grönland noch unter dänischer Verwaltung stand. Inzwischen hat Grönland weitgehende Selbstverwaltung – doch eine eindeutige Regelung für die Altlasten gibt es nicht.
Forscher warnen eindringlich: Camp Century steht exemplarisch für militärische Altlasten, die keineswegs dauerhaft „sicher“ unter Eis oder Erde eingeschlossen bleiben. Sobald das Eis weicht, drohen massive Umweltgefahren – und ungelöste politische Streitigkeiten darüber, wer aufräumen muss.
Camp Century ist heute nicht mehr nur ein Relikt des Kalten Krieges, sondern auch ein mahnendes Symbol für die Folgen des Klimawandels und ein ungelöstes Problem militärischer Verantwortung. Das „ewige Eis“ wird bald keines mehr sein – und was dann zum Vorschein kommt, könnte uns noch lange beschäftigen.
Enrico H.